In Deutschland heisst die Weibliche Genitalbeschneidung jetzt „Intim-Chirurgie“

Seit Jahren kämpfen Gesundheits-Aktivisti*nnen in der ganzen Welt gegen die rituelle „weibliche Genitalverstümmelung“. Doch in den USA und leider auch in Deutschland steigen derzeit die Zahlen der (freiwilligen) kosmetischen Schamlippenrduktionen rapide an. In Deutschland setzen die „Schönheits-Chirurgen“ mittlerweile wohl ca. 4-5000 mal pro Jahr das Skalpell an der Vulva an.

In beiden Fällen – der rituell-religiösen Motivation zur Genital-Beschneidung, wie in der „körperkratisch“ motivierten kosmetischen Genital-Beschneidung – werden Frauen zum Sex-Objekt…oder reduzieren sich selbst dazu!

mehr zum Thema bei doccheck.com

 

Overdue reforms on EU are in danger

Whilst German right-extremists (AFD) are fierce enemies of the European Union, the so-called German Liberals (FDP) might become the biggest challenge to the long overdue reforms of the European Union.

The flourishing of nationalist thoughts and egoism are not the privilege of the AFD, they are widespread in the „Union“ (CDU/CSU) as well and particulalrly in the right-wing bavarian Christian Socialist Party;

Read more in an interesting article of the New York Times

Deutschland braucht ein Paritätsgesetz!

Die „neuen“ Parteien im Bundestag FDP und AFD sind deutlich Männer dominiert. (Frauen:Männer – FDP: 18:62; AFD: 11:83). Bei Grünen, Linken und SPD sieht es besser aus – wegen der Quote!

Von 61,5 Millionen Wahlberechtigten sind 31,7 Millionen Frauen und nur 29,8 Millionen Männer. Im neuen Bundestag gibt es 491 Männer und nur 218 Frauen.

Frau Merkel – die mächtigste Frau der Welt – hat wohl wenig für die Frauen in der Union bewirkt. Nur 26% der Mitglieder sind weiblich.

Mehr in diesem Beitrag der Huffinton Post

Ein neues „Godesberger Programm“ muss her

Die SPD muss ihre Zukunft in der Opposition zurück gewinnen. Nur dort kann sie es. Auch wenn es schwer werden wird, wenn der nächste Oppositions-Redner im Bundestag dann von der AfD gestellt werden wird. Hier wird klare Kante und Abgrenzung erforderlich sein.

Und die SPD muss sich neu aufstellen – mit einem „Neuen Godesberger Programm“

Hier ein Guter Kommentar von Heribert Brantl

Die Gesundheit der Demokratie ist ernsthaft bedroht

Lange haben wir geglaubt, wir in der Bundesrepublik Deutschland seien ausreichend immunisiert gegen die faschistische und rechtsradikale Hetze. Jetzt gilt es die Gegenmittel zu finden, die ein weiteres Fortschreiten der Infektion verhindern!

Hier ein interessanter Beitrag der FR dazu:

http://www.fr.de/politik/meinung/leitartikel/afd-demokratie-veraechter-im-bundestag-a-1357130

Die Bundesrepublik Deutschland wird nie mehr so sein, wie sie war.

Gestern war ein schwarzer Tag für die deutsche Demokratie. Jeder 10. Westdeutsche und jeder 5. Ostdeutsche hat dafür gesorgt, dass in den 19.ten deutschen Bundestag rechtsextreme Volksverhetzer und Revanchisten einziehen.

Die präsidiale Kanzlerin hat die Auseinandersetzung um Werte im Wahlkampf ausgesessen und das „Weiter so“ beschworen. Damit hat sie den rechten Angst-Schürern das Feld überlassen. Seit Jahren geht die Spaltung der Gesellschaft in Super-Reich und Arm weiter, obwohl Wissenschaft und Sozialverbände den dringenden Handlungsbedarf beschwören. CDU/CSU haben weitgehend ihre Regierungsmacht genutzt, um Reformen, die ein weiteres Auseinanderdriften der Gesellschaft aufhalten könnten, zu verhindern. Dem beherzten „Wir schaffen das“ der Kanzlerin in der Flüchtlingskrise folgte eine Beschwichtigungspolitik der CDU/CSU gegenüber den rechten und xenophoben Strömungen in der Gesellschaft. Die verbale Aufrüstung der CSU in diesem Zusammenhang diente im Wesentlichen der AfD.

In einer Zeit schneller Sensations-Meldungen haben die Medien ihren Auftrag als vierte Macht im Staate verspielt. Statt die Aufmerksamkeit auf Sachthemen und Inhalte in der politischen Auseinandersetzung im Wahlkampf zu lenken, bereiteten sie den reißerischen Parolen der AfD eine überdimensionale Platform.

Mit ihrem viert-schlechtesten Ergebnis in der Partei-Geschichte (1924: 20.5%, 1932: 20,4% und 1933: 18,3%) ist die SPD bei diesen Wahlen krachend eingebrochen.

Obwohl die SPD in den großen Koalitionen wesentliche Maßnahmen für ein solidarisches und soziales, aber auch wirtschaftlich gesundes Land durchgesetzt hat, wurde dies von der Wählerschaft nicht honoriert. Man denke nur an die Durchsetzung der Verlängerung des Saison-Kurzarbeitergeldes während der Wirtschaftskrise 2009 oder an die Durchsetzung des Mindestlohnes und vieles Andere.

Heute ist die SPD existentiell bedroht. Ihre Stamm-Wähler – die Arbeiter – sind ihr abhanden gekommen. Unter anderem, weil es diese immer weniger gibt.

Oder weil sie in ihren prekären Arbeitsformen weder in den Gewerkschaften noch in der Sozial-Demokratie die für sie relevanten Strukturen finden.

Die klassischen Arbeitnehmer mit fester Lebensarbeits-Stelle sind eine Rarität geworden und gehören mittlerweile in der Regel dem Mittelstand an – und teilen mit diesen die Abstiegsängste, die aus den Umbrüchen einer sich digitalisierenden Gesellschaft erwachsen.

„Gute Arbeit für Alle“ wird als Kampfruf für die SPD nicht mehr reichen. Solidarität und Soziale Gerechtigkeit muss neu definiert und unter Einbeziehung klarer Umverteilungs-Konzepte als Leitthema der Sozialdemokratie zurück gewonnen werden.

Dabei müssen Visionen erarbeitet werden, wie eine solidarische und soziale Gesellschaft mit den rasanten Entwicklungen in der digitalen und in der Bio-Technologie umgehen kann und soll.

Als 1928 bei den Reichstagsgswahlen die NSDAP nach den Sozialdemokraten die stärkste Fraktion im Weimarer Reichstag stellte, dachten wohl die wenigsten, dass dies der Anfang vom Ende der ersten deutschen Demokratie sein würde.

Auch damals wählten viele Bürger aus dem Mittelstand (Bauern und Angestellte, Handwerker und Einzelhändler, Beamte und Studenten) die rechten Populisten. Wie heute waren Abstiegs- und Verlustängste das zentrale Motiv, dass die Rechtsradikalen mit vereinfachenden Antworten und Schuldzuweisungen bedienten. Wie heute wurden „Andere“ beschuldigt, das deutsche Volk zu gefährden und zu unterwandern. Damals waren es die Juden, heute sind es die Muslime. Damals war es das internationale Finanz-Judentum, heute ist es der internationale islamistische Terrorismus, der zum Aufbau der Feindbilder herhalten muss.

1933 waren es sozialdemokratische Abgeordnete, die sich als letzte dem aufziehenden braunen Terror in den Weg stellten. Hoffen wir, dass es nicht wieder dazu kommt!

Klone und Co. – werden wir in hundert Jahren noch „Menschen“ sein?

Auch wenn im Moment der Eindruck besteht, dass die Menschheit sich zurück in Richtung Mittelalter bewegt, könnte es sein, dass sie in Wirklichkeit vor dem Aufbruch in eine neue Ära ist. Das Zeitalter des Homo Sapiens könnte zu Ende gehen.

Robotik, Nanotechnik, Biotechnologie und Gentechnik stellen die Mittel bereit, aus dem relativ schwachen und störanfälligen Menschen unserer Zeit einen verbesserten, verstärkten Menschen zu machen.

Der gesamte Lebensprozess kann manipuliert werden!

Es bedarf einer gewaltigen, ja „übermenschlichen“ gemeinsamen Anstrengung aller Menschen, die Zukunft der Menschheit zu gestalten.

hier mehr: Die Zukunft hat bereits begonnen – 5