Spanienreise 2022
Enge Täler – weite Hochebenen, schmale Flussläufe – stille Seen, bewaldete Berge – bizarre Felsformationen …. und Feuer…

Enge Täler – weite Hochebenen, schmale Flussläufe – stille Seen, bewaldete Berge – bizarre Felsformationen …. und Feuer…

wurde vom römischen Kaiser Galba gegründet, der hier eine Doppel-Legion stationierte um die widerständen Bergvölker Asturiens und Kantabriens zu kontrollieren. Ordonjo der Zweite macht die Stadt 914 zur Hauptstadt seines – und damit zur Keimzelle des spanischen Königreiches.

„Ich gehe auf der Suche nach einem Sinn, Ich gehe, weil ich ein Ziel habe,
Gerader Weg, aufrechter Weg
Und ich werde nicht aufhören, bis ich mein Ziel erreicht habe.“
(Camino buscando un sentido, Camino porque tengo un objetivo, Camino recto, camino erguido, Y no pararé hasta alcanzar mi destino)

…oder zumindest nicht viel. Buchten, Felsen und Meer sind kaum anders als an der Küste der Biskaya…

Ich kam, ich sah – und wandte mich ab….
wenig Schönes in Vigo – aber die Meeresfrüchte waren köstlich!

Um Gallien (Frankreich) zu erobern brauchten die Römer acht Jahre –
um Hispanien (Spanien) zu erobern zweihundert!
Kaiser Augustus musste sich persönlich nach Spanien begeben, um in den „Kantabrischen Kriegen“ 19 v.Chr. die letzten „barbarischen“ iberischen Völker zu besiegen, nachdem die ersten Eroberungen 218 v. Chr. begonnen hatten!
Also befanden sich Asterix und Obelix doch eher in den kantarische Bergen –
in den Picos de Europa
oder?

Meer und Felsen, hohe Berge und tiefe Täler, römische Brücken, (prähistorische) Höhlen und prächtige Strandvillen

ist überall üppig und grün, und die Häuser und Dörfer sehen gepflegt und wohlhabend aus“ schreibt Ernest Hemingway in seinem Roman FIESTA


Am 19.August 1937 nahmen die Truppen General Francos die einst reiche Stadt ein und beendeten die baskische Selbstbestimmung. Die einst blühende Stadt ging ihrem Niedergang entgegen und verkam bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts zu einer hässlichen, grauen, schmutzigen Industriestadt.
Davon ist heute nichts mehr zu spüren!
Der Stadt gelang es, ihre wirtschaftlichen Aktivitäten zu diversifizieren und zu einem kulturellen Magneten zu werden. Der „Guggenheim-Effekt“ (Nicolas van Ryk) hat die Stadt vor der Bedeutungslosigkeit bewahrt „Bilbao hat sich zu einem sehenswerten Wirtschaftszentrum mit künstlerischen Ambitionen gemausert.“ bei der Eröffnung des Museums war Bilbao noch eine „verwesende Industrieleiche [..] im Schwefelhauch [..] weitab von den großem Entwicklungspolen der EU“ (Jörg-Uwe Albig: Der Palast der zerbrochenen Formen)

Die baskische Siedlung Gasteiz hatte der Westgotenkönig Leovigild anlässlich eines Sieges über die Vasco im 6. Jahrhundert zu Victoriacum („Siegesstadt“) umgegründet.

Einst Sommerresidenz des Diktators Franco stand es Jahre lang im Zentrum der baskischen Unabhängigkeitsbewegung. Heute ist es eher berühmt für seinen formidablen Strand La Concha.

Der baskische Offizier Ignatius von Loyale wurde bei der hartnäckigen Verteidigung der Stadt gegen französische Truppen schwer verwundet nach langwieriger Genesung im Kloster legte er seine Waffen nieder wendete sich der christlichen Mission zu. Später gründete er den Jesuiten-Orden.
